Donnerstag, 8. Januar 2015

Chicoree in falscher Sahne-Hollandaise


So dachte ich es mir aus. Weil dieses tolle Gemüse eigentlich immer zu kurz kommt. Für mich ein Spargelersatz

Für 3 Personen

500 Gramm
          Chicoree frisch
2
          Zwiebeln gewürfelt
0.5 Stück
          Zitrone frisch
          Salz
1 Teelöffel
          Butter
Die Soße
30 Gramm
          Butter
1 Esslöffel
          Mehl
          Brühe von den Chicorees
          Muskatnuss frisch gerieben
1
          Hühnerei Eigelb frisch
1 Becher
          Sahne flüssig
          Salz
          Pfeffer aus der Mühle weiß
0.5 Bund
          Petersilie glatt frisch

Vom Chicoree hinten keilförmig den Kern rausschneiden. Der ist bitter. Dann in Salzwasser mit Zitronensaft frisch gepresst, Zwiebel und 1TL Butter ca. 15-20 Min. garen. Mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen und warm stellen.

Für die Soße Butter in einem Topf erhitzen. Das Mehl zugeben und eine helle Mehlschwitze daraus rühren. Sie sollte aber schon etwas angebraten riechen. Sonst ist sie zu lasch.

Mit etwas Chicorreebrühe ablöschen, bis eine sämige Sosse entsteht. Nun noch Sahne zugiessen und alles gut verquirlen. Nur ganz kurz ziehen lassen, dass die Sahne nicht gerinnt. Topf vom Herd nehmen und Eigelb unterrühren.

Abschmecken mit Muskat, Salz und Pfeffer. Gehackte Petersilie zugeben. Chicoree auf Teller geben und die Soße drüber giessen.


Mittwoch, 7. Januar 2015

Riesenbouletten mit Rührei und Kräuter-Bratkartoffeln



Für 2 Personen



Die Bouletten
500 Gramm
          Hackfleisch gemischt
1
          Zwiebel gewürfelt
1
          Knoblauchzehen gehackt
0.5 Bund
          Schnittlauch frisch gehackt
0.5 Bund
          Petersilie glatt gehackt

          

          Salz

          Pfeffer aus der Mühle schwarz
2 Esslöffel
          Olivenöl nativ
1

2
          Ei Freiland
          Brötchen alt, eingeweicht in Wasser
          Eier extra für Rührei

Die Bratkartoffeln
3 grosse
          Pellkartoffeln
1
          Zwiebel gehackt
1
          Knoblauchzehen gehackt
0.5 Bund
          Petersilie glatt gehackt
0.5 Bund
          Schnittlauch frisch gehackt

          Salz

          Pfeffer aus der Mühle schwarz


Das Hackfleisch mit sämtlichen Zutaten ausser 2 EL Öl gut vermengen und abschmecken. 



Die Hackmasse nun zu zwei grossen Bouletten formen. 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen und die Bouletten darin durchbraten. Die Eier nach Belieben würzen und kurz als Rührei braten. Dann auf die Bouletten geben. Alles warm stellen.


Im vorhandenen Bratensatz 1 Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Evtl. noch ein wenig Öl zugeben. Ich gab noch einen TL zu. Die inzwischen gepellten und in Scheiben geschnittenen Kartoffeln zugeben. Mit Salz und Pfeffer bestreuen und rundherum braun braten. Vom Herd nehmen und die Kräuter untermengen. Dann mit den Bouletten auf einen Teller geben.



Dazu passt ein frischer Salat. Guten Appetit.

Sonntag, 4. Januar 2015

Scharfe Paprika-Hackfleisch-Bällchen


Scharfes hatten wir lange nicht. Nun hatten wir mal wieder grossen Appetit drauf.

Das Hackfleisch
500 Gramm
          Hackfleisch gemischt
1 grosse
          Zwiebel gewürfelt
2 grosse
          Knoblauchzehen gehackt
1
          Ei Freiland
1 Esslöffel
          Paprika edelsüß
          Salz
0.5 Teelöffel
          Cayennepfeffer –steht in meinem Blog
1 Esslöffel
          Semmelbrösel
1 Esslöffel
          Sonnenblumenöl
Zum braten und für die Soße
2 Esslöffel
          Sonnenblumenöl
1
          Zwiebel gehackt
2
          Knoblauchzehen gehackt
0.5 Stück
          Chilischote fein gehackt
1 Esslöffel
          Basilikum getrocknet
1
          Thymianzweig
3
          Paprikaschoten (rot, gelb, grün)
2 Esslöffel
          Tomatenmark dreifach konzentriert
1
          Rispen-Tomaten
1 Tasse
          Wasser

Das Hackfleisch mit den angegebenen Zutaten verkneten. Kleinere Bällchen, soviel man herausbekommt, daraus formen. Das Öl in einer Schmorpfanne erhitzen. Die Bällchen darin rundherum braun anbraten. Dann gehackte Zwiebeln und Knoblauch kurz mit durch braten.



Geputzte und entkernte Paprika in Streifen schneiden. 3-4 Streifen klein schneiden. Tomate ebenso. Noch kurz zusammen mit der Chili durch schwitzen. Mit dem Wasser ablöschen. Die Kräuter zugeben. Obenauf die Paprikastreifen legen. Deckel auf die Pfanne setzen und alles 15 Min. auf kleiner Stufe köcheln.



Die Soße mit dem Tomatenmark binden und alles noch einmal gut abschmecken. Bei uns gab es auf Wunsch dazu Kartoffeln. Es passen dazu aber auch sehr gut Bandnudeln oder Reis. Guten Appetit.


Samstag, 27. Dezember 2014

Seelachs-Filet mit Kartoffelsalat


Darauf hatten wir mal richtig Appetit. Lange nicht gegessen

Für 3 Personen

4 Scheiben
          Seelachs Filet
2
          Eier Freiland
6 Esslöffel
          Semmelbrösel
2 Esslöffel
          Butter
2
          Zitronen Scheiben
          Salz
          Pfeffer aus der Mühle schwarz
Der Kartoffelsalat
6 grosse
          Pellkartoffeln
500 Gramm
          Mayonnaise
          Milch fettarm
4 mittelgross
e        saure Gurke
1 grosse
          Zwiebel gewürfelt
          Gurkenwasser
          Salz
          Pfeffer aus der Mühle schwarz
1 Bund
          Petersilie glatt gehackt

Die Seelachs-Scheiben von beiden Seiten etwas salzen und pfeffern. Eier schaumig schlagen, Semmelbrösel auf einer Unterlage ausbreiten. Die Scheiben mehrmals erst in Ei und dann in Semmelbrösel wälzen. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Fisch-Scheiben kurz von beiden Seiten braun braten.



Die gekochten Kartoffeln pellen und abkühlen lassen. Dann in beliebig grosse Scheiben schneiden. Für die Salatsoße Mayonnaise mit der Milch zu einer dicklichen Soße rühren. Zwiebeln und Gurken gewürfelt unterrühren. Ebenfalls etwas Gurkenwasser für ein wenig Säure zusätzlich.



Zum Schluss die Petersilie untermengen und alles mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die Kartoffelscheiben zugeben, alles vermischen und den Salat einige Zeit ziehen lassen.


Dann zusammen mit dem Fisch servieren. Darauf drücken wir uns gerne den Saft aus einer Zitronenscheibe. Bringt noch etwas pikanten Geschmack. Guten Appetit.

Freitag, 26. Dezember 2014

Weihnachtsgans mit fruchtig-weihnachtlichem Rotkohl


Eben traditionell bei uns am ersten Feiertag. Ohne Schnickschnack, ohne Füllung

Für 4 Personen

1
          Freilandgans küchenfertig (mit Innereien)
          Salz
          Pfeffer aus der Mühle schwarz
4
          Thymianzweige
3 grosse
          Zwiebeln frisch
1
          Rispen-Tomaten
2 Teelöffel
          Kartoffelstärke
Der Rotkohl
0.5
          Rotkohl frisch
1 grosse
          Zwiebel gehackt
2 Esslöffel
          Gänseschmalz
1 grosser
          Apfel
1
          Mandarine frisch
0.5 Liter
          Sangria
1
          Lorbeerblatt
4
          Wacholderbeeren
2
          Gewürznelken
5
          Pfefferkörner schwarz
1Teelöffel
          Zimt gemahlen
1Esslöffel
          Apfelessig
4
          Butterspekulatius
          Salz
          Pfeffer aus der Mühle schwarz

Das Fett aus der Gans, sie wog 3,5 KG, entfernen. Daraus machte ich wieder Schmalz. Die Innereien kochte ich separat für meinen Bobby-Hund. Er isst ja auch gerne Weihnachts-Mittag.

Die Gans nun innen und aussen salzen und pfeffern. Zum Geschmack einen Thymianzweig und eine Zwiebel innen rein geben. Gans in einen Bräter mit Deckel legen. Restliche Zwiebeln geschnitten, Tomate und Thymian ringsherum legen. Einen Kaffeepott Wasser angiessen. Deckel auf den Bräter legen und in den Ofen stellen. Bei 180° 2 Std. braten.


Deckel dann abnehmen und die Gans bräunen lassen. Mehrmals mit Bratensaft beschöpfen. Zum Schluss ist der Bratensaft abgebraten und die Gans auch unten genug gebräunt und oben knusprig.

Gans dann herausnehmen und den Bratensatz wieder mit 2 Kaffeepötte Wasser aufgiessen. Alles aufkochen. Thymian heraus nehmen. Restliche Zutaten mit dem Schneebesen verschlagen und die Soße mit etwas in Wasser aufgelöster Kartoffelstärke binden. Noch einmal gut abschmecken.


Den Rotkohl abspülen und raffeln. Schmalz in einem Topf erhitzen. Zwiebel zugeben und kurz anbraten. Dann einen halben Apfel entkernt und eine halbe Mandarine enthäutet, alles kleingeschnitten zugeben. Kurz mit durchschwitzen. Nun den Rotkohl sowie etwas Salz und Pfeffer zugeben und alles noch einmal gut durchbraten.



Mit dem Sangria ablöschen. Gewürze zugeben. Vielleicht in einem Tee-Ei ausser Lorbeer und Zimt. 45 Min. köcheln lassen. Klein geraffelt braucht das nicht länger.


Zum Schluss restliche geschnittene Mandarine Apfel und Apfelessig zugeben. Ebenfalls zerbröckelte Kekse zur Bindung. Man braucht dann auch nicht mehr Zucker zugeben, da der Sangria ebenfalls schon etwas süss ist. Nun noch gut abschmecken mit etwas Pfeffer und Salz, falls nötig.


Ich kochte den Rotkohl schon einen Tag vorher. War er gut durchgezogen. Nun kann serviert werden. Gans, Soße Rotkohl und wir essen dazu Kartoffeln. Guten Appetit.